Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung: Vorlage kann ab dem ersten Krankheitstag gefordert werden

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Ein kann durch einen verpflichtet werden, schon ab dem ersten Krankheitstag eine sbescheinigung vorzulegen.
Mit dieser Begründung wies das (BAG) die Klage eines s auf ab.

Der hatte wegen behaupteter den an drei Tagen vorzeitig verlassen und war an mehreren einzelnen Tagen ganztägig der Arbeit ferngeblieben. Für diese Zeiten hatte er keine ärztlichen sbescheinigungen vorgelegt. Der hatte für diese Zeiten keinen Lohn gezahlt.

Hinweis: Beachten Sie meine Ausführungen zur Arbeitsunfähigkeit von Arbeitnehmern im Arbeitsrecht!

Nach dem auf das Arbeitsverhältnis anzuwendenden Mantel (MTV) hat ein dem eine Erkrankung unverzüglich anzuzeigen und eine ärztliche sbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag vorzulegen. Demgegenüber hatte der mit dem einen gerichtlichen Vergleich geschlossen, der die Angestellten erst ab dem dritten Tag der zur Vorlage einer ärztlichen sbescheinigung verpflichtete.

Das BAG verdeutlichte, dass das sgesetz die Möglichkeit zulasse, in einem die Pflicht zur Vorlage einer sbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag des s zu begründen. Wegen der Regelung im konnte diese Frage nicht mehr Gegenstand einer zwischen und sein: Die Regelung im geht einer Regelung mit dem immer vor. Der gerichtliche Vergleich war damit unwirksam. Der konnte auch nicht nachweisen, dass er eine für ihn günstigere einzelvertragliche Regelung mit dem getroffen hatte. Da er die ärztliche Bescheinigung nicht vorgelegt hatte, war der nicht zur verpflichtet (BAG, 5 AZR 112/02).

Rechtsanwalt & Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner
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Rechtsanwalt Jens Ferner - Fachanwalt für Informationstechnologierecht: Ich biete eine fokussierte Tätigkeit auf den Bereich Strafrecht, IT-Recht & Medienrecht, Arbeitsrecht sowie den Zivilprozess. Ergänzend dazu bin ich im Arbeitsrecht & Vertragsrecht tätig. Eine umfassende Betreuung von Handwerkern, Agenturen & Unternehmen wird geboten. Kern meiner Tätigkeit ist das Prozessrecht, ganz besonders im Bereich IT-Prozess sowie Klageabwehr im Zivilprozess. Besprechungstermin in Alsdorf vereinbaren: 02404-92100. Beachten Sie, dass wir ausnahmslos keine Beratung per Mail oder Telefon anbieten - es gibt in unserer Kanzlei auch keinerlei kostenlose Tätigkeit!