Besonderes elektronisches Anwaltspostfach: Empfangsbekenntnis

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Wohl ein wenig unbemerkt ging die Informationsseite der BRAk zum BEA endlich online (bisher war nur ein Platzhalter) hinterlegt und bietet neben ersten Screenshots auch etwas weitergehende Informationen. So auch zum Empfangsbekenntnis, wozu man liest

Empfangsbekenntnis – Ein elektronisches Empfangsbekenntnis in Form eines maschinenlesbaren Datensatzes kann nach dem Willen des Gesetzgebers erst ab 2018 abgegeben werden. Bis dahin kann man ein Empfangsbekenntnis einer Nachricht jedoch als normalen Anhang beifügen. Das Empfangsbekenntnis kann dann entweder ausgedruckt, ausgefüllt und per Post beziehungsweise Fax oder aber qualifiziert elektronisch signiert per beA zurückgeschickt werden.

Ich verstehe das so, dass das EB weiterhin als Anhang zu den Dateien beigefügt wird, die man dann über das BEA letztlich zustellt. Dieses EB muss man dann wohl ausdrucken um es dann auszufüllen und erneut zu versenden, sei es eingescannt wiederum über das BEA oder eben per Fax. Es kommt also recht schnell in der Bearbeitung mit dem BEA der Punkt, wo die “analoge Lücke” glänzt. Ob die Möglichkeit besteht, dass man direkt im BEA das EB ausfüllt und versendet wird nicht erwähnt, ich verstehe es aber so, dass diese Möglichkeit nicht besteht (was konsequent wäre, da ja eben die Unterschrift auf dem EB eine qualifizierte Signatur vorweisen müsste).

Damit bleibt: Unser bisheriges EB bleibt erhalten, was positiv ist, die Handhabung in der Praxis führt aber dazu, dass letztlich dann doch ausgedruckt werden muss.

Hinweis: Beachten Sie meinen zusammenfassenden Artikel zum Thema